Gewürze Kreuzkümmel

Kreuzkümmel (Doldenblütler)

Heimat: Mittelmeerraum, seit dem 2. Jahrtausend in Ägypten und Mesopotamien verwendet.

Geschmack: Geruch und Geschmack intensiv, werden als typisch für die ostasiatische und indische Küche empfunden, durch anrösten oder braten verändert sich das Aroma – nussiger Geruch.

Verwendung: Gemahlener Kreuzkümmel wird über das Kichererbsenpüree hummus gestreut oder kommt mit getrocknetem, gemahlenem Paprika und einem Schuß Olivenöl über die Auberginenvorspeise bâbâ gânûj. In Marokko gehört es unter anderem in die scharfe  Chilipaste hârissâ. Auch in die allseits beliebten Kichererbsenbällchen falâfîl gehört Kreuzkümmel. Die marok-kanischen tajine-Gerichte  -Eintopfgerichte-  sind mit Zimt und Kreuzkümmel pikant-aromatisch gewürzt. Er ist Bestandteil vieler indischer Gewürzmischungen, den Masalas,  von Currygerichten  und wird gerne zu Hülsenfrüchten genommen.

Rezept:

Garam Masala (ein Vorschlag, da jede Familie ihr eigenes Rezept hat)

1 EL Koriandersamen

1 EL Kreuzkümmel

2 TL Kardamomsamen

2 TL schwarze Pfefferkörner

1 TL braune Senfkörner

1/2 TL Fenchelsamen

5 Gewürznelken

1/2 Stange Ceylon-Zimt

1 getr. Lorbeerblatt

1/4 TL gemahlene Macisblüte zum Schluß unter das Gemörserte mischen.

Die ganzen Gewürze in der Pfanne ohne Fett rösten, bis sie leicht duften, dürfen nicht braun werden, dann abkühlen lassen und anschließend mörsern.  "Garam" bedeutet "warm" oder "heiß" und "Garam masala" bedeutet warme oder heiße Gewürze. Diese nordindische Gewürzmischung wird über fertige Speisen kurz vor dem Servieren gestreut, um ihnen ein zartes Aroma gerösteter Gewürze zu verleihen.

 

 

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