Gewürze - Muskatnuß

Muskatnuss und Macis oder Muskatblüte (Muskatgewächs)

Heimat: eines der ältesten Gewürze, ursprünglich nur auf den Banda-Inseln ( Ost-Indonesien) beheimatet, Holländer hatten das Monopol auf den Muskathandel, im 18. Jahrh. durch den Franzosen Pierre Poivre nach Mauritius und Reunion gebracht und dort in Plantagen kultiviert.

 Geschmack: ist der innere Teil einer harten Schale – Samen, umgeben vom Samenmantel, die sogenannte Muskatblüte – Macis, es sind zwei Gewürze, beide riechen holzig warm und aromatisch-holzig. Das Aroma von Macis wird als feiner und süßer empfunden. Die Muskatnuß riecht und schmeckt wärmer und kräftiger und hat einen Anklang an Nelken.

 Verwendung: frisch geriebene Muskatnuss kommt an Kartoffelpüree, Rosenkohl, Kohlrabi und Wirsing. In die Panade von Wiener Schnitzel oder cotoletta Milanese gehört etwas Muskatnuss. In italienische Spinatgerichte, -auflauf, -gnocchi und –füllungen wird Muskat gerieben. Auch in hellen Saucen und Béchamelsauce.

In Frankreich gehört es zu den quatre-épices, zum Würzen von Fleisch, Wild, Geflügel, Blumenkohl. Passt auch zu Milchprodukten, speziell zu reifen Hartkäsesorten, zu Quiche und anderen mit Käse überbackenen Gerichten.

Muskatblüte oder Macis ist in Süßspeisengewürzen, Weihnachtsgebäck.

Rezept:

Quatre Èpices  (Frankreich)

2 EL weißer Pfeffer

1/2 TL Gewürznelken

1/2 TL Ingwer

1/2 TL Muskatnuss

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